Reparatur der Fernbedienung Vu+ Typ III

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    • Schöne Anleitung!
      Mein Lieblings-Satz:

      UFOBoogie wrote:

      Die beiden Fotos oben zeigen nur eine Hand, weil in der anderen Hand die Kamera gehalten wurde.
      :happy3:
      ___________________________________
      Dumm wird man nicht, dumm bleibt man

      The post was edited 1 time, last by Bastelbogen ().

    • Ich habe genug Erfahrungen (beruflich) mit der Reparatur von Fernbedienungen diverser Geräte gesammelt.
      Die Bleistiftmethode hält nur kurz und macht bald mehr Probleme als vor der Reparatur. Das mit dem Draht ist Fummelei, zeitaufwendig und dürfte für viele kaputte Silikonmatten sorgen.
      Optimale Lösung ist der schon aufgeführte Silberleitlack. Der hält zwar auch nicht ewig, aber man kann den Erwerb einer Ersatzfernbedienung noch ein, zwei Jahre hinausschieben.
    • Der Versuch mit dem Draht hat noch keine Silikonmatte zerstört, aber wie gut der Silberleitlack hält, hängt von der Qualität und dem Alter der Silikonmatte ab, um so älter die Matte, um so besser hält der Lack, da die Ausschwitzung von Silikonöl aus der Matte im Alter zurückgeht und der Lack besser haften kann. Eine feste Haftbindung geht mit Silikon sowieso nur Spezialkleber ein, wie er in den teuren Reparaturbeschichtungen angeboten wird. Wenn der Silberleitlack sich löst, bleiben Teilchen oft auf den Elektroden der Leiterplatte hängen, das führt zu Dauerbetätigung der Fernbedienung und höherem Batterieverbrauch. Je nach dem, ob es sich nur um Kriechströme oder einen direkten Schluß handelt, kann die Fernbedienung unbedienbar werden.
    • @digi1
      Du hast Recht. Mit spezifischem Wissen und hoher Fingerfertigkeit klappt das. Ich bin aber vom Durchschnittsbürger ausgegangen, der hier lesen wird. Ausreißer gibt es natürlich in beide Richtungen.
      Auf die begrenzte Haltbarkeit habe ich hingewiesen. Oft wird aber eine Kontaktreparatur mittels Draht oder Leitlack gar nicht notwendig sein, da nur der reingekippte Wein/Bier/Limo/Likör entfernt werden muss.
    • Hallo digi1,

      hast Du eine Anleitung mit Fotos (oder ein Video), das Deine "Drahtlösung" anschaulich beschreibt?
      Wäre schön, wenn Du so etwas den Forumteilnehmern zur Verfügung stellen könntest, zumal diese Lösung recht kompliziert klingt (vgl. auch den letzten Kommentar von Astex).

      Gruß,
      UFOBoogie
    • Nein, Fotos habe ich nicht, ist eigentlich ganz einfach. So ein dünnes Litzendrähtchen einfach so durch den Gummi stechen geht nicht, das dürfte jeder sehen. Die Spritzenkanüle dient nur dazu, einen Kanal zu bilden, um das Drähtchen durch den Gummi zu bringen. Da selbst nach durchstechen des Gummis sich dieser wieder zusammenzieht, wird der Draht in die Hohlnadel eingeführt und dann die Kanüle zurückgezogen. So klemmt der Draht im Gummi fest und die Enden (auf der Betätigungsseite der Taste) können bündig abgeschnitten werden. Bei manchen Tasten, die einen sehr langen "Gummistempel" bis zu den Kontakten haben, kann man auch schräg seitlich in den Stempel stechen.
      Bei der nächsten Reparatur werde ich mal versuchen, Fotos zu machen. Ist aber bei der filigranen Arbeit nicht leicht, da was ordentliches hinzubekommen.
      Wichtig ist, die Injektionsnadel nur so groß zu wählen, dass das Litzendrähtchen grad so in das Loch der Hohlnadel passt, um auch das Loch durch den Gummi kleinzuhalten. Also nicht eine große Infusionsnadel verwenden... ;)
    • Da die FB meiner Solo4K gerade nachzulassen beginnt, werde ich demnächst mal die Methode mit dem Silberlack ausprobieren.

      Danke an alle für die Vorschläge und besonders an @UFOBoogie für den Thread
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