Duo2, FritzBox und IPv6 - habe da Probleme, was muss ich beachten?

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    • Duo2, FritzBox und IPv6 - habe da Probleme, was muss ich beachten?

      Hallo, ich habe letztens einen Versuch unternommen, das Netzwerk auf IPv6 umzustellen, bzw. IPv6-Unterstützung hinzuzufügen.
      FritzBox 7490 (OS6.83) + Netgear GS108E Switch, Duo2 mit VTI 14.0.x, PCs mit Win7Ux64.

      Musste dazu IPv6 in der Fritzbox, in der Netzwerkverbindung der PCs und den NIOc-Einstellungen der PCs aktivieren.
      Soweit, so gut. IPv4 und IPv6 waren dann beide aufseiten der Fritzbox aktiv.

      Probleme bekam ich erst, als ich übers Netzwerk (Windows-Explorer) Dateien von der Duo 2 auf nen PC schieben wollte.
      Dies funktionierte nicht mehr: Die Übertragung wurde stetig langsamer und brach irgendwann ganz ab.
      Per FTP mit Filezilla ging es aber trotzdem noch :think1:
      Erst, als ich in der FB und dem PC das IPv6 wieder deaktiviert hatte, war der Netzwerktransfer von der Duo wieder möglich.
      Woran kann das liegen?
      Muss ich bei der Duo2 IPv6 noch aktivieren oder Pakete nachinstallieren oder kommt die damit gar nicht zurecht?
      Zumal die IPv4-Funktionalität seitens der FB und des PCs weiter gegeben war, dachte ich erst, dass das kein großes Problem sein sollte.
      Kommt die Duo2 (bzw. das VTI) damit durcheinander?
    • Was genau hast Du denn gemacht bei

      Quamzin schrieb:

      Musste dazu IPv6 in der Fritzbox, in der Netzwerkverbindung der PCs und den NIOc-Einstellungen der PCs aktivieren.
      ?
      Windows hat seit Windows Vista einen sog. IPv4/IPv6 Dual Stack, da muss nichts extra aktiviert werden. Hast Du das vielleicht früher mal deaktiviert und hast es jetzt (möglicherweise weil Du Dich nicht nicht mehr genau dran erinnern kannst was Du damals gemacht hast) auf andere Art wieder aktiviert?
      Ähnliches gilt für die Fritz-Box. Hast Du das auch so wieder eingestellt, wie es mal war?

      Falls du nicht mehr genau weißt wie es war, kann ich Dir gerne meine Einstellungen schicken. Damit geht es bei mir einwandfrei.

      Abgesehen davon würde es mich aber sehr wundern, wenn durch eine Fehlkonfiguration von IPv6 die Übertragung geht, aber mit der Zeit immer langsamer wird. Da würde ich den Fehler eher woanders suchen.

      Gruß,
      Stefan
    • Keine Ahnung, das System (Win7U) läuft schon ewieg auf dem System (X79 mit 2×Intel Gigabit-Lan onboard).
      Die FB habe ich auch seit vier Jahren oder so und kann mich nicht erinnern, mal IPv6 ausgeschaltet zu haben oder nicht.
      Als ich letztens nachschaute, sah es so aus, wie in dieser Screenshot-Sammlung:
      Habe überall die IPv6-bezogenen Optionen aktiviert und zunächst gar keine Probleme festgestellt.
      Erst, als ich später diese seltsamen Verbindungsabbrüche beim Netzwerkkopieren von der Duo bekam, habe ich nach einer ganzen Reihe anderer erfolgloser Fehlerbehebungsmaßnahmen das IPv6 überall wieder deaktiviert.
      Danach klappte die Übertragung von der Duo sofort wieder.
      Davor hatten schon mehrfache Neustarts der FB, des PCs und der Duo nichts gebracht.
      Das Umstellen auf IPv6 war die letzte Änderung, die ich vor dem Auftreten des Problems gemacht hatte und darum habe ich einfach versucht, was passiert, wenn ich die wieder rückgängig mache :think1:

      Gruß, Magnus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quamzin ()

    • Ist mir entgangen, dass es eine neue gibt, oder ich habe die Update-Benachrichtigung weggedrückt und es vergessen... :think1:
    • Ich versuche gerade, von 7 auf 10 upzugraden... habe es zur Probe auf einem zweiten X-79-System aufgesetzt. Viele Probleme bisher, zur Zeit startet es nicht.
    • Danke für den Hinweis! Aber da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt; ich meinte das Upgraden im übertragenen Sinne, als Umstieg.
      Es ist eine Neuinstallation, nur der Schlüssel ist von Win7. Aber nach dem Versuch, einige Treiber von Hand zu aktualisieren, startet es nicht mehr.
      Auch nicht mit Hilfe der Setup-DVD. Ich werde es wohl löschen und neu machen müssen.
    • Bei solch einem alten System (der X79 Chipsatz ist von 2011, also vermute ich mal wird das System auch entsprechend alt sein), sollte Windows Update eigentlich so gut wie alle Treiber installieren können.

      Welche Version von Windows 10 versuchst Du zu installieren? Du hast hoffentlich gleich die 1809 genommen?
      Danach einfach auf Windows Update gehen und alle Updates installieren.
      Wenn dann noch was fehlen sollte, auf der Seite des Herstellers (z.B. der Grafikkarte) einen aktuellen Windows 10-Treiber runterladen und installieren.

      Gruß,
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Teddybär ()

    • Das Hardware-Setup ist von Ende 2012.

      Ich habe eine ISO mit dem Creation Tool erstellt, Anfang Dezember. Da für die Erstellung die Daten direkt runtergeladen werden, kann ich nur hoffen, dass es die 1809 geworden ist.
      Ich habe eine Pro installiert. Eigentlich wird doch immer das Gleiche installiert, es hängt von der Lizenz ab, was aktiviert wird, oder?


      Ich finde es schon seltsam, dass nach Ende der Installation der Desktop weiterhin in einer Kompatibilitäts-Auflösung (1024) gebootet wird und nicht, wie beispielsweise nach dem Win7-Setup, gleich in der nativen Auflösung des Monitors (1080p).
      Auch war nach dem Win7-Setup bereits ein zumindest herstellerspezifischer Grafiktreiber installiert (bei mir Nvidia), Win10 hatte da noch einen "Standard-Grafikkarten"-Treiber gewählt.
      Der Sata-Controller des Chipsatzes war als "Standard-AHCI-Controller" eingebunden und nicht, wie bei Win7 nach dem Chipsatz-Update, als Intel X79/C600 Sata Controller. Dies hat sich auch nach Updateversuchen nicht geändert.
      Einige Onboard-Geräte waren noch gar nicht installiert, und das bei einer etablierten Plattform.
      Ich habe keine passenden Intel-Sata-Treiber (RST) für X-79 und Win10 gefunden, für die Onbaord-Controller von Marvell und ASMedia musste ich mir was aus Foren raussuchen, beim Hersteller und bei Microsoft wurde da erstmal nichts gefunden. Ich finde das alles sehr merkwürdig.

      Irgendwann, nachdem ich manuell die Installation eines RST-Treibers angestossen hatte, startete das System nicht mehr richtig.
      Ich schreibe "irgendwann", weil ich es nicht genauer eingrenzen kann, es lagen noch einige Neustarts dazwischen. Aber das war die letzte Änderung. Vielleicht noch die Installation eines Marvell-Treibers, aber auch diese führte nicht dirket zum "Versagen".
      Ich kann jetzt stundenlang dem Startlogo und den kreiselnden Punkten zuschauen.
      Reparatur-Aktionen und auch Reparatur-Installationen oder "Zurücksetzen" verlaufen alle erfolglos (genauso wie unter jedem vorherigen Windows, ich kann mich nicht erinnern, dass jemals ein Problem dadurch gelöst wurde), jedwede andere Startoption, ob von Bootmedium oder aus der Starthilfe heraus, verlaufen immer mit dem gleichen Ende: Ich drücke irgendwann Reset, wenn das Start-Logo wieder ewig lang zu sehen war.
      Es gibt auch keine protokollierte Startoption, bei der ich sehen kann, was alles geladen wird und ab wann es hängt.

      Ich habe irgendwann vor dem Monitor sitzend zu mir selbst gesagt, dass sich wirklich nichts Grundlegendes an Windows geändert hat: Solche Ausfälle und Stillstände kenne ich von Win2000, XP und 7 auch.
      Wo ist denn da die grundlegende Verbersserung? Ein EDV-Händler riet mir vor einigen Jahren, ich solle es statt mit Win7 mal mit Win10 bei meinem X79-System versuchen. Da gäbe es weniger Probleme mit Treibern und Powermanagement.
      Bis jetzt habe ich aber Win10 noch nicht mal dauerhaft zuverlässig ans Laufen gebracht :think1:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quamzin ()

    • Duo2, FritzBox und IPv6 - habe da Probleme, was muss ich beachten?

      Für X79 gibt es keine aktuellen RST-Treiber mehr und die Downloadpages von Intel sind ein Graus.
      Ich empfehle Fernandos Win-Raid Page für Sata/Raid und Intel ME Treiber. Der Nvidia Treiber sollte sich installieren lassen, wenn nicht Reste eines älteren Treibers oder eines von AMD ihn blockieren.
      Die Nvidia Graka ist hoffentlich nicht so alt wie der Rest, sonst muss auch ein steinalter Treiber ran, der hoffentlich mit Win10 kann. Setup ausführen und wenn nach Neustart immer noch der Kompatibilitätstreiber aktiv ist, im Gerätemanager/VGA das Häkchen bei "Kompatibilität" raus nehmen und Nvidia in der Liste suchen und schauen, was es da gibt. Sollte wider Erwarten nicht mal der Hersteller auswählbar sein, guck ich selber wie ein Auto.
      Hab übrigens im Oktober am ersten Tag alle drei Rechner ohne Probleme upgedatet und erst vor wenigen Tagen mit dem Media Creation Tool vom Oktober eine neue Win10 ISO erstellen lassen. Die Files darin haben ein Datum von Ende Oktober, das ist dann hoffentlich der aktuelle Win1809 Build, der Ursprüngliche hatte ein September-Datum. Aber besser man lädt jedes Mal das MCT neu. Das auch als Einziges ein Installationsmedium für Bios/MBR und UEFI/GPT erstellen kann. Fertige Isos am Stück soll es auch wieder geben, nach Jahren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Corvuscorax ()

    • Ha, danke, ich bin schon in Fernandos Forum unterwegs :thumbup:
      Da hangeln wir uns an dieser Frage entlang, allerdings betrifft es da eine konkrete Win10-Installation auf einem Test-X79-System, da ich nie das aktuelle System verlasse und auf ein neues wechsele ohne Evaluation.
      Das Systemlaufwerk des alten Windows bleibt dabei meistens ebenfalls erhalten und es wird ein Ersatz beschafft...

      Da ich bei dem anderen X79-System bisher einige Probleme bekommen habe, war diese Vorsicht also gar nicht so unangebracht.
      Windows 10 hat aber zumindest schon selbst Nvidia-Treiber gefunden, ich werde wohl trotzdem nochmal den letzten, den ich habe, installieren.
      In diesem Sytem kommt eine GT710 als Platzhalter zum Einsatz, das sollte kein Problem darstellen.

      Aber auf dem System, von dem ich hier schreibe, läuft noch eine Weile Win7Ux64; und auf das beziehe ich meine Frage nach dem IPv6-Problem, dass ich hier habe.
      Obwohl mir die Nebendiskussion, die sich hier ergeben hat, nicht unwillkommen ist.
    • Moin

      Quamzin schrieb:

      Ich habe eine ISO mit dem Creation Tool erstellt, Anfang Dezember. Da für die Erstellung die Daten direkt runtergeladen werden, kann ich nur hoffen, dass es die 1809 geworden ist.
      Das kann man ganz einfach überprüfen, indem man sich die Eigenschaften der auf dem Medium erstellten setup.exe anschaut. Auf dem Reiter "Details" sieht man dann die Buildnummer. Wenn da 10.0.17763.x steht, dann ist es das 1809 Update. Alles was kleiner ist, ist halt älter.
      Eine gute Übersicht über alle Versionsnummern findest Du unter Windows 10 - release information | Microsoft Docs.

      Quamzin schrieb:

      Ich habe eine Pro installiert. Eigentlich wird doch immer das Gleiche installiert, es hängt von der Lizenz ab, was aktiviert wird, oder?
      Normalerweise wählt man bei der Installation die Version aus, die installiert werden soll. Wenn auf dem Rechner schon mal Windows 10 installiert war, kann man die Eingabe der Seriennummer überspringen und es wird nach der Installation automatisch aktiviert. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du auf dem Rechner schon mal Windows 10 aktiviert hattest, gib einfach die Seriennummer Deiner Windows 7 Installation ein. Das sollte immer noch gehen.

      Quamzin schrieb:

      Ich finde es schon seltsam, dass nach Ende der Installation der Desktop weiterhin in einer Kompatibilitäts-Auflösung (1024) gebootet wird und nicht, wie beispielsweise nach dem Win7-Setup, gleich in der nativen Auflösung des Monitors (1080p).
      Das ist nicht seltsam, sondern Absicht.
      Da durch die abertausenden von mitgelieferten Treibern das Installationsmedium immer größer wurde, hat man sich entschlossen viele der alten Treiber zu entfernen und diese über Windows Update zur Verfügung zu stellen. Daher auch mein Tipp nach der Installation über Windows Update nach Treibern und Updates zu suchen. Dann sollten die Geräte, für die es Windows 10 Treiber gibt, automatisch Treiber installiert bekommen.

      Quamzin schrieb:

      Der Sata-Controller des Chipsatzes war als "Standard-AHCI-Controller" eingebunden und nicht, wie bei Win7 nach dem Chipsatz-Update, als Intel X79/C600 Sata Controller. Dies hat sich auch nach Updateversuchen nicht geändert.
      Einige Onboard-Geräte waren noch gar nicht installiert, und das bei einer etablierten Plattform.
      Am Ende würde ich mich ausschließlich für die mit einem Fragezeichen im Gerätemanager markierten Geräte nach Treibern umsehen und das auch nur beim Hersteller. Ich würde niemals aus irgendwelchen Foren oder anderen fremden Quellen "Treiber" herunterladen und installieren.
      Da Treiber alle mit Systemrechten laufen, wäre das ein ideales Szenario um Malware zu verbreiten. Das Risiko würde ich nicht eingehen. Was stört daran, wenn dort "Standard AHCI-Controller" steht und nicht der Name?
      Geht irgendetwas dadurch nicht?

      Quamzin schrieb:

      Ich habe keine passenden Intel-Sata-Treiber (RST) für X-79 und Win10 gefunden, für die Onbaord-Controller von Marvell und ASMedia musste ich mir was aus Foren raussuchen, beim Hersteller und bei Microsoft wurde da erstmal nichts gefunden. Ich finde das alles sehr merkwürdig.
      Marvell hat leider 2013 aufgehört OEM-Treiber zur Verfügung zu stellen. Aber eigentlich habe ich bisher keine Probleme gehabt, diese über Windows Update zu erhalten, wenn sie nicht zu exotisch waren.

      Quamzin schrieb:

      Irgendwann, nachdem ich manuell die Installation eines RST-Treibers angestossen hatte, startete das System nicht mehr richtig.
      Wie oben geschrieben hätte ich das nicht gemacht. Lass es einfach beim Standard AHCI-Controller, der läuft einwandfrei.

      Quamzin schrieb:

      Bis jetzt habe ich aber Win10 noch nicht mal dauerhaft zuverlässig ans Laufen gebracht
      Das tut mir sehr leid, aber mit den oben stehenden Empfehlungen sollte das eigentlich gelingen.
      Fang am besten noch mal ganz von vorne an, wer weiß was Du Dir da alles so eingefangen hast durch Deine "Treiber".

      Gruß und Viel Erfolg,
      Stefan
    • Ich habe beim ersten Setup von Windows 10 gar keine Version ausgewählt, sondern einen Win7Ultimate-Key eingegeben.
      Daraufhin konnte ich später nach dem Setup sehen, dass Win10 Pro installiert worden ist.
      Aber da man durch Ändern des Schlüssels vom Desktop aus eh die Version ändern kann, wird am Ende doch immer das Gleiche installiert und basierend auf dem Schlüssel/der Lizenz einfach aktiviert oder nicht. Oder?
      Wenn ich ein weiteres Mal auf die gleiche Partition installieren will (weil ja die erste und inzwischen auch die zweite Installation nicht mehr startet), dann wähle ich, dass ich keinen Schlüssel habe.
      Danach komme ich erst in ein Auswahlmenü, in dem mir die Versionen oder Editionen oder wie auch immer das jetzt gerade im MS-Marketing-Sprech heißt, zur Auswahl angeboten werden.
      Aber nein, ich habe nicht nur die Auswahl zwischen "Educational", "Home" und "Pro", sondern auch noch zwischen "Educational N", "Home N" und "Pro N". Was ist das jetzt wieder.

      Die zweite Neu-Installation hat sich inzwischen in die "Bootet-nicht-zuende-Schleife" verabschiedet, nachdem ich versucht habe, den Marvell-Treiber zu installieren.
      Ergebnis: Endlose Sanduhr auf dem Desktop.
      Und dieses großartig weiterentwickelte beste Windows aller Zeiten schafft es nicht, von dort ausgehend, das System zu reparieren, zurückzusetzen oder die Änderungen rückgängig zu machen.
      Wieder sind alle weiteren Anläufe aus dem Starthilfe-Menü oder von der Setup-DVD umsonst: Es passiert einfach gar nichts außer Meldungen, dass nichts repariert werden konnte oder endloser Startbildschirm-Sanduhr.
      Wenn ich so eine "Zurücksetzung" anstosse, dann werkelt das System irgendwas rum, für das es länger braucht, als für ein komplettes Neu-Setup. Was macht es da??? Am Ende kommt, wie immer nichts dabei raus.
      So einen Mist habe ich mit Windows 7 vielleicht auch mal erlebt, aber wenn, dann seltener.
      Protokollierten Start haben sie ja auch entfernt, so dass man auch nicht mehr sehen kann, an welcher Stelle (welchem Treiber?) der Start hängen bleibt.
      Was soll man mit sowas?

      Bezüglich des RST-Treibers: In Fernandos Win-Raid Forum wurde mir zumindest dazu geraten, den zu installieren. Und das funktioniert auch mittlerweile, sogar direkt beim Setup, durch Einbindung vom USB-Stick.
      Aber der Rest...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quamzin ()

    • Moin

      Quamzin schrieb:

      Aber nein, ich habe nicht nur die Auswahl zwischen "Educational", "Home" und "Pro", sondern auch noch zwischen "Educational N", "Home N" und "Pro N". Was ist das jetzt wieder.
      Das hast Du der europäischen Union zu verdanken, da man eine Version ohne Media Player haben wollte. Etwas mehr Erklärung gibt es unter Windows 10: Alle Versionen und Funktionen im Vergleich – GIGA
      Diese Versionen gab es übrigens auch schon zu Windows 7 Zeiten (um genau zu sein sogar schon seit Windows XP), nur mal so nebenbei. Damals waren es nur komplett eigenständige Installationsmedien. Heute ist alles in einem Image integriert, was ich persönlich sehr schätze.

      Quamzin schrieb:

      Die zweite Neu-Installation hat sich inzwischen in die "Bootet-nicht-zuende-Schleife" verabschiedet, nachdem ich versucht habe, den Marvell-Treiber zu installieren.
      Ich hatte ja oben dazu geraten das nicht zu tun, aber anscheinend ziehst Du es ja vor einen nicht für Windows 10 geeigneten Treiber aus einer dubiosen Quelle zu installieren und erwartest dann, dass die Reparaturfunktion von Windows das dann wieder gerade bügelt. Ich finde schon bemerkenswert, was Du so für Erwartungen hast und dieses Scheitern dann auch mit sarkastischen Bemerkungen (siehe nächstes Zitat) versiehst.

      Ich wiederhole und präzisiere meinen Tipp:
      Davon ausgehend, dass Du wirklich eine neue SSD hast und dort keine weiteren Daten drauf sind, die benötigt werden, starte die Installation erneut vom USB-Stick und lösche bei dem entsprechenden Schritt ALLE Partitionen auf der SSD. Einfach alles löschen und dann auf "Weiter" klicken. Windows legt dann die Partitionen genau so an wie es sein muss und entfernt dabei Deine beiden defekten Installationen.
      Dann installierst Du zu Ende, gehst auf Windows Update und installierst alle dort verfügbaren Updates. Wenn dann noch irgendwelche Fragezeichen im Gerätemanager übrig bleiben, widerstehst Du dieses Mal der Versuchung was manuell zu installieren und meldest Dich hier wieder mit der Info was genau da so fehlt.

      Quamzin schrieb:

      Und dieses großartig weiterentwickelte beste Windows aller Zeiten schafft es nicht, von dort ausgehend, das System zu reparieren, zurückzusetzen oder die Änderungen rückgängig zu machen.
      Wenn man es richtig macht, dann geht das. Anscheinend hast Du Dich aber nicht wirklich informiert worin der Unterschied zwischen dem seit Windows 8 verfügbaren "Zurücksetzen" und dem "Booten in der letzten als funktionierend bekannten Version" besteht.
      Es muss für die Nutzung der letztgenannten Methode eine als funktionierend bekannte Version geben und da Du vermutlich gleich nach der Installation mit Deinen Treiberversuchen angefangen hast, wird das nicht ausgereicht haben.

      Quamzin schrieb:

      Protokollierten Start haben sie ja auch entfernt, so dass man auch nicht mehr sehen kann, an welcher Stelle (welchem Treiber?) der Start hängen bleibt.
      Das stimmt nicht, es ist nur anders zu aktivieren: windows-10-start-your-pc-in-safe-mode

      Aber noch mal: Warum willst Du Deine Zeit mit einem gleich schon bei der Installation massiv vergurkten System verschwenden? Wenn die Probleme nach der Installation eines bestimmten Treibers begonnen haben, ist doch klar woran es liegt. Wozu benötigt man dann ein Debug-Logging und investiert Zeit in die Fehlersuche, wenn eine Neuinstallation nur 10 Minuten dauert?

      Quamzin schrieb:

      Bezüglich des RST-Treibers: In Fernandos Win-Raid Forum wurde mir zumindest dazu geraten, den zu installieren.
      Jetzt hast Du 2 Möglichkeiten: Glaube mir oder dem Fernando-Forum. Wenn Du dem anderen mehr Glauben schenkst, dann wünsche ich Dir Viel Glück.
      Ansonsten erwarte ich Deinen Bericht nach der oben von mir beschriebenen Neuinstallation.

      Gruß,
      Stefan
    • Die Marvell-Treiber sind nicht aus einer dubiosen Quelle, sondern von der Asus Website, der Treiber-CD und Fernandos Forum, dass man, wenn man sich etwas damit beschäfigt, nicht gleich als dubiose Quelle ansehen muss. Die Admins dokumentieren ihre Datenbak und deren Nutzung sehr ausführlich und mit denen schreibe ich auch über diese Problemstellung, nicht mit irgendwelchen anderen Bastlern.

      Inzwischen habe ich viermal ein neues Setup durchgeführt, was auch durch Einbinden des Intel RST-Treibers deutlich schneller vonstatten ging als mit Bordmitteln des Bootmediums: Ungefähr je 10 Minuten statt vorher je 2 Stunden.
      Soviel also zu fremden Treibern und dem Vertrauen aufs Bootmedium...
      Der "Standard-Sata-AHCI-Controller" von Microsoft ist eben nicht der optimale Treiber.
      Warums sollte sich das nach 7, 8 oder 10 Jahren auch ändern?

      Wenn ich das System machen lasse und Windows Update befrage, werden irgendwann auch die Chipsatz-Infos installiert, die Fremd-USB-Controller und auch die Intel ME.
      Sehr schön.

      Was bleibt, ist ein Marvel 9128 Controller, der im Gerätemanager erst unbekannt ist, später als "Standard Sata AHCI-Controller" angezeigt wird.
      Mit Ausrufezeichen.
      Wenn ich dann eine mvs91xx.inf installiere, verschwindet zumindest das Ausrufezeichen und das Gerät scheint zu funktionieren.
      Jedoch sind dann die meisten Felder im dazugehörigen Gerätemanager-Tab ausgegraut: Man kann es quasi nicht deinstallieren oder noch mal updaten oder sonstwie austauschen.
      Es spielt auch keine Rolle, welche Version der mvs91xx.inf ich nehme: Ob sie aus den Paketen von Asus für Win 7 oder 8.1 stammt, oder aus der achso dubiosen Quelle eine Version für win 7, 8.1 oder 10 ist.
      Sie werden alle akzeptiert und dann ist wohl die Grundlage für das Problem gegeben.

      Ich habe diesmal einen Wiederherstellungspunkt anglegt, bevor ich mich mit dem Marvell-Controller befasst habe und darum konnte ich etwas ausrobieren:
      Deinstallieren des Gerätes wird zur Endlosschleife, die Operation "Nach geänderter Hardware suchen" wird ebenfalls zur Endlosschleife.
      Nicht ganz endlos, denn nach einer halben Stunde oder so höre ich den Rechner dann neustarten.
      Der Neustart endet dann im beschriebenen Problem, dass das Sytem ewig im Win10-Boot-Bildschirm verbleibt.

      Es haben auch keine Reparatur-Versuche mit Bord-Mitteln einen Sinn, egal welche ich anstosse.
      Nur die Rückkehr zum vorherigen Wiederherstellungspunkt bringt mich wieder ins System.

      Das Deaktivieren des Controllers im Bios ändert übrigens nichts am Ausrufezeichen im Geräte-Manager, das Gerät taucht trotzdem weiterhin auf.
      Es scheint ein Problem speziell mit dem Marvell-Controller zu sein. Auf meinem anderen System und Win7 habe ich dieses Problem bisher nicht, die Ausstattung ist fast identisch.
      Was ich nicht verstehe ist, warum Win10 nicht den Fehler verursachenden Treiber deaktivieren oder entfernen kann.
      Was mache ich eigentlich bei zukünftigen Windows-Updates? Wenn dort versucht wird, die Gerätetreiber zu aktualisieren, dann kann ich ja wieder dieses Problem bekommen?