Empfindlichkeit der verschiedenen DVB-T2 Tuner

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    • Empfindlichkeit der verschiedenen DVB-T2 Tuner

      Momentan nutze ich in meiner Solo 4K Box einen Samsung SSH108A Single Tuner, eingestellt auf DVB-T2, also Antennenempfang.
      Damit empfange ich hier in Baden-Württemberg 3 Kanäle im alten DVB-T Format einwandfrei.
      Aus München (Olympiaturm) empfange ich die Kanäle 30 und 31 mit den Dritten Programmen und anden ARD Programmen je nach Wetterlage einwandfrei oder mit Aussetzern, alles HD.
      Seltsamerweise geht nichts auf dem Kanal 34 (ZDF) oder den (sowieso verschlüsselten) privaten Programmen auf den Kanälen 26, 35 und 48.
      Der Sender auf dem Augsburger Hotelturm liegt viel näher (da habe ich die ehemaligen DVB-T Programme ohne Aufwand perfekt empfangen), auch hier kein Empfang.
      Mit einem Strong SRT-2400 klappt es mit dem selben Kabel an der selben Antenne problemlos!

      Hat zufällig schon mal jemand einen der USB-Tuner probiert (HMP, Turbo...), ob die empfindlicher sind?
      In einem Thread hatte ich mal gelesen, dass der Dual-Tuner (für den Steckplatz) besser sei als der Single, in einem anderen Thread wiederum las ich, dass der Single gar kein T2 (für Deutschland, H265) könne.
      Nun bin ich etwas verwirrt, aber doch interessiert, was "man" am besten benutzt.
      Normalerweise schaue ich über Satellit, die Antenne wäre halt ein nettes Backup...
    • So habe ich das auch schon gelesen, aber warum empfange ich dann die ARD-Sender in HD?
      Entweder es geht, oder es geht nicht. Aber "ARD geht" und "ZDF geht nicht"?
      Der Kanal vom ZDF wird gar nicht erst eingelesen.
      Ich habe gerade nochmal eine Aufzeichnung von "Das Erste HD" angeschaut: HEVC 1080p.

      Gut, dass mit dem Single-Tuner irgendwas nicht stimmt, ist offensichtlich.
      Die Frage wäre dann:
      Ist der steckbare Dual-Tuner oder ein USB-Tuner empfindlicher?
    • Empfindlichkeit der verschiedenen DVB-T2 Tuner

      Ich habe beide VU DVBT2 Tuner (internen Doppeltuner und Turbo-USB), und beide sind vom Empfang sehr schlecht. Ich habe zusätzlich noch einen noname USB-Tuner der ist wesentlich empfindlicher. Ich kann die (überteuerten) VU-Tuner nicht empfehlen.
    • Auf dem Tuner steht „OPTI-Combo DVB-T2/C USB Stick“ den habe ich vor 1 Jahr für 29 Euro gekauft, er wird von der VU-Box ohne Treiber erkannt und funktioniert auch unter Windows sehr gut. Den Tuner verwende ich unter Windows mit dem DVB-Viewer, um nach DVB-Frequenzen in meinem Empfangsbereich zu suchen, das funktioniert wesentlich besser als mit der VU-Box selbst. Ein USB-Tuner an der Box ist halt schlecht wenn man ein CI-Modul verwendet, da keine EMMs durchkommen und deshalb die CI-Module und Karten kein Verlängerungs- oder Aktivierungssignal erhalten.
    • Kingspring schrieb:

      (A) Aber "ARD geht" und "ZDF geht nicht"?
      Der Kanal vom ZDF wird gar nicht erst eingelesen.


      (B) Ist der steckbare Dual-Tuner oder ein USB-Tuner empfindlicher?
      (A) Genau dieses Phänomen ist hier im Forum schon mehrfach dokumentiert.

      (B) ich habe beide Tuner in Verwendung und kann keine „Unempfindlichkeiten“ feststellen. Allerdings wohne ich in Entenhausen und die nächsten DVB-T2 Sendermasten sind 8 bzw. 30 bzw. 40 km entfernt — da ist das Problem eher am anderen Ende der Skala. Benutze eine Kathrein Außenantenne, die allerdins in nur ca. 3 m Höhe hängt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dondo ()

    • Danke, samyplus! CI-Modul brauche ich nicht, da werde ich mal nach einem T2-USB-Stick schauen.
      Danke auch dir, Dondo! Ich hab gerade nochmal gesucht, du hast recht, genau die Tatsache mit ARD und ZDF ist hier zu finden. Da war ich echt zu doof zum Suchen.

      30 bis 40km ist tatsächlich nicht allzu weit. Ich nutze eine ältere Wisi Aussenantenne mit eingebautem Verstärker, bis zum Münchner Turm sind es etwa 120km.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kingspring ()

    • Die "Empfindlichkeit/Güte" eines Tuners kann man nur mit einen aufwendigen Meßverfahren feststellen.
      Die alten LG-Tuner (DVB-C/T) für die VU's z. B. eher zu empfindlich.
      Mussten einige hier das Signal dämpfen. Zu hohes Signal zeigt ein identisches
      Fehlerbild wie zu Niedriges. Ein breitbandiger 5 €-Verstärker kann auch
      kontraproduktiv sein. Hier "probieren geht über studieren".
      In Bezug auf Antennen, die Antenne selbst (richtig ausgewählt)
      ist der beste Verstärker. Sofern es lange Antennenkabel mit Einspeisungen auf Satleitungen
      & Ausfilterungen (Dosen) gibt, kann man aber unmittelbar nach der Antennen einen
      passenden Verstärker verwenden, der aber letztendlich nur diese Verluste zwischen
      Antenne & Tuner ausgleichen soll.
      Es wäre nett wenn Hilfesuchende die Helfenden dahingehend unterstützen, dass sie das Profil mit den VU-Box-Modell & den aktuell verwendete Image ausfüllen würden. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Radar ()

    • Sehr richtig!
      Meine Aussenantenne ist eine lange Wisi Richtantenne aus Analogzeiten, optimal für die unteren Kanäle bis ca. 45, soweit ich mich erinnere.
      Dazu gab es damals einen rauscharmen 20dB Verstärker direkt in dem Kasten am Dipol, ferngespeist mit 12V. Da gab es beim Analogempfang schon keine Probleme, etwa durch Übersteuern.
      Zu DVB-T Zeiten war der Empfang vom Olympiaturm München einwandfrei (ca. 120km Entfernung), obwohl ich keine direkte Sichtverbindung habe.
      Bei mir gibt es keinerlei Dosen und Weichen für die Terrestrik. Jede Antenne (DVB-T, DAB, UKW) hat ihr eigenes Kabel von der Antenne bis zum jeweiligen Gerät.

      Jetzt werde ich nach einem USB-Tuner schauen, dann kann ich den Slot der Solo 4K für einen Sat-Tuner nutzen und auch mit dieser Box dann wieder den Blindscan laufen lassen, der ja leider bei den FBC-Tunern nicht mehr funktioniert.
    • Kingspring schrieb:

      20dB Verstärker direkt in dem Kasten am Dipol,
      Allgemein bekannt, das DVB mit weniger Signal zurecht kommt als der alte analoger Empfang.
      Da aber DVB-T einwandfrei lief schon verwunderlich, daß DVB-T2 nicht mehr optimal funktioniert.
      Ohne zu wissen ob Frequenzänderungen Schuld (auch eines Deiner Heimat näheren Funkturms) sein könnten.

      Kingspring schrieb:

      nach einem USB-Tuner schauen,
      Und dann hier berichten. Die Nachteile der externen USB-Tuner in Bezug auf die Entschlüsselung der Privaten
      sind ja bekannt.
      Es wäre nett wenn Hilfesuchende die Helfenden dahingehend unterstützen, dass sie das Profil mit den VU-Box-Modell & den aktuell verwendete Image ausfüllen würden. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Radar ()

    • Ein Radio-Fernsehtechniker aus der Münchener Gegend hat nach der T2-Umstellung bei grenzwertigen Antenneninstallationen auch festgestellt, dass der Empfang z.B. vom Peissenberg nicht mehr so stabil ist.
      Vielleicht hängt es mit der Codierung, der Fehlerkorrektur oder sonst was zusammen, keine Ahnung.
      Die Frequenzen wären für meine Antenne jetzt sogar günstiger. ARD jetzt K31, früher K54. ZDF jetzt K34, früher K35. Dritte Programme jetzt K30, früher K56.
      Mein "Heimatfunkturm" ist der Braunenberg bei Aalen, der sendet bis Herbst noch in DVB-T auf K23, K50, K59.

      Auf jeden Fall kommt von mir eine Rückmeldung, wie es weitergeht. :)
    • Empfindlichkeit der verschiedenen DVB-T2 Tuner

      Vllt hat dieser Sender die Einführung von DVB-T ohne Wechsel der Polarität hinbekommen, das dann aber bei T2 nachgeholt. Ist ziemlich sicher, daß einmal in der Geschichte seit dem Analogzeitalter die Yagi-Antenne um 90 Grad gedreht werden musste, wenn man so was hat. Mit Pech sogar 2x.
    • So, jetzt habe ich meine DVB-T2 Tunerversuche beendet!
      Von einem Bekannten hatte ich mir den Astrometa DVB-T2 (Chipsatz RTL2832) ausgeliehen, der wurde gleich als neuer Tuner erkannt, allerdings konnte ich nur DVB-T Programme damit schauen, alles mit T2 war ausgegraut. Der Empfang der T-Sender war in Ordnung, aber die Qualitätsanzeige blieb grundsätzlich auf 0.

      Hab mir dann beim Sponsor den VU+ Turbo USB DVB-C/T2 Tuner bestellt, damit geht natürlich T2. Die Qualitätsanzeige wackelt nur grob hin und her, aber besser als gar nichts. Der Empfang selbst ist relativ bescheiden, aber tatsächlich kaum schlechter als mit meinem Strong Receiver (immer gleiche Sender eingestellt und die Antennenleitung umgesteckt). Getestet wieder mit dem 120km entfernten Münchner Olympiaturm, der zu DVB-T Zeiten einwandfrei empfangbar war.

      Die Polarität hat sich dort nicht geändert, alles noch Vertikal. Eingelesen werden alle Kanäle, auch die von Freenet, natürlich verschlüsselt. Der ZDF-Kanal 34 kommt mit wenig Aussetzern, bei den ARD und Dritten (K31 und K30) zuckt nur ab und zu das Bild. Der Empfang mit dem Strong Receiver oder dem alten Samsung Single Tuner im Steckplatz ist etwas besser als mit dem USB-Tuner. Getestet an mehreren Tagen.

      Wenn ich grosse Lust habe, optimiere ich die Antenne für den Empfang von Augsburg (Hotelturm, sendet Horizontal). Oder ich warte bis der Braunenberg auf T2 umgestellt wird. Das Ganze soll nur ein Backup sein, wenn mal der Satempfang schlecht ist. Im Steckplatz des Vu+ Solo4K ist jetzt ein Dual Sat-Tuner, damit auch mit diesem Receiver der Blindscan funktioniert.

      Danke an alle für ihre Unterstützung!