Versehentlich Aufnahmen in "aufgenommene Dateien" gelöscht, Rettung möglich?

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    • Danke :)

      VTi - Freier Speicherplatz: /dev/sda1: Size 3.6T, Used 77.0M, Available 3.4T Use: 0%, Mounted in /nedia/hdd

      Ich werd nachher ma versuchen, die Platte per SATA an einen mit Linux Live gebooteten PC zu hängen und ein paar Rettungstools bemühen. Trotzdem wäre es für andere sicher hilfreich zu wissen, wie es zu so einem Gau kommen konnte um eben den zu vermeiden.
      Ich hab' von Linux leider ca. 0 Plan - und von PC allgemein leider auch nicht viel mehr :(
    • Sieht so aus als wär die Platte leer :(

      Wast vielleicht noch versuchen kannst, wird aber wahrscheinlich nicht helfen, das Image neu flashen, damit deine Verzeichnisstruktur wieder stimmt und dann nochmal auf die Platte schauen.

      Mich irritiert auch, das, wenn du tatsächlich nur einen Link gelöscht hast, die Platte leer sein sollte.

      Und lieber wäre mir ein Screenshut von der Ausgabe beim Speicherplatz :)
      ab anno MMXII amatissimus tyrannus cucinae

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von slandy ()

    • hört auf an der Festplatte am Receiver rumzudoktorn.
      Mach die Festplatte vom Receiver ab, häng sie an einen PC mit nem richtigen Betriebssystem und suche dir dort vorher Software zur Datenrettung-Wiederherstellung.
      Jedes erneute Schreiben auf die Festplatte zerstört mehr vom Inhalt.
    • Danke für alle Tips!!

      die HDD hängt gerade am PC - jetzt zickt auch noch mein Linux-Bootstick rum :cursing:
      Ich meine mich zu erinnern, dass da auch ein Datenrettungstool drauf war - mal sehen ob's was bringt.
      Ich melde mich, wenn neue Erkenntnisse vorliegen.

      Ich meine mich zu erinnern, daß im Kontextmenü zur Aufnahmeliste ziemlich oben der Menüpunkt "/media/hdd löschen" auftaucht.
      Da ich kurz zuvor gerade diesen Link erzeugt hatte ging ich davon aus, daß ich diesen auch damit wieder löschen kann. Sollte dieser Menüpunkt tatsächlich die gesamte Partition platt machen wäre es vielleicht sinnvoll, ihn aus dem Kontextmenü der Aufnahmeliste rauszunehmen - so halte ich das für etwas gefährlich.

      Eine Frage noch: Unter ext3 hat das Löschen größerer Datenmengen ewig gedauert, geschätzt ca. 10 Minuten bei einem 200 GB Aufnahmeverzeichnis.
      Nun ging die Kapazitätsanzeige in kürzester Zeit (geschätzt 1 Minute) um 1800 GB hoch. Ist das Löschen bei ext4 wirklich so viel schneller als bei ext3 oder kann das ein Hinweis darauf sein, daß da eventuell doch nicht richtig gelöscht wurde?

      edit: Auf meinem Linux-Notfall-Bootstick ist photorec drauf. Anscheinend zählen zwar .ts-Dateien nicht zu den bekannten Dateitypen, aber nach 2 Minuten hatte photorec schon 36 files gefunden, danach ist es anscheinen eingefroren. Immerhin - die Hoffnung stirbt zuletzt ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von mikisb ()

    • ich bin der Meinung, dass, wenn man einen Link oder ein Verzeichnis löschen möchte, immer die Warnung kommt, ob man das Verzeichnis wirklich löschen möchte.
      Link wird da mMn gar nicht angeboten. Kann und will ich aber gerade nicht testen. ;)
      Mir ist das in meinen Anfangszeiten auch mal passiert, daß ich nen Symlink auf ein Verzeichnis vom NAS gesetzt hatte, wieder löschen wollte und dann waren auch die Inhalte weg.
      Waren glücklicherweise nur die Koch- und Gartensendungen meiner Frau :D :8) ;_(
      Nen Teil davon hatte ich wenigstens noch auf meiner alten Box.

      Bei den Wiederherstellungsversuchen von gelöschten Dateien der Box ist es hier meist auch versierten Nutzern nicht/kaum gelungen, was Sinnvolles wiederherzustellen.

      Ich wünsch Dir aber trotzdem viel Glück.
      Grüße, der SattSeher

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      Skin: Fluid Next
      Empfang: Astra 19.2
    • Das sieht in der Tat nicht besonders gut aus:

      photorec 7.0 ist fleißig am rödeln (hatte vorher einen Fehler beim Ziellaufwerk - daher wohl der Absturz), findet reichlich ts, txt, dta, dbf...-Dateien und stellt sie wieder her - ob nachher auch verwendbar ist eine andere Frage.
      2 Probleme dabei:
      1. Ich habe keinen Zieldatenträger der groß genug wäre, alle wiederhergestellten Daten aufzunehmen (das ließe sich lösen, wenn's lohnt) aber
      2. Die Dateinamen sind natürlich hinüber statt dessen kommen so exotische Namen wie "F15552144_pid_255.ts" in rauen Mengen. Wie man am Ende die verschiedenen Dateien wieder zusammenbrigen soll und wie die Ultimo dann wissen soll, welche .ts zu welchem Rest gehört und was da drin ist, ist eine andere Frage. Es wird am Ende wohl auf einen Haufen Dateien hinauslaufen, der jedoch kaum verwertbare Daten enthält. Naja - vielleicht sind ja einige besonders wichtige .ts zu identifizieren und entsprechend zu benennen.
    • so - das Ergebnis der Wiederherstellung ist absehbar :(
      Ich habe es irgendwie hinbekommen, daß die Wiederherstellung die Daten auf's NAS schreibt (wenn auch seltsamerweise nur mit 100 MBit statt GBit)

      Es konnten reichlich Dateien wieder hergestellt werden, aber:

      - zum Einen sind sämtliche Dateinamen durch willkürlich erscheinende Zeichen/Ziffernfolgen ersetzt,
      - damit fehlen natürlich sämtliche Informationen, die in den originalen Dateinamen stecken.
      - sämtliche Verzeichnis-Strukturen sind weg, alles landet in einem Verzeichnis
      - eine Zuordnung von .ts-Streams zu den "dazugehörigen "Nebendateien" ist somit nicht mehr möglich.
      - Auch das Datum aller Daten ist gleich, nämlich das der Wiederherstellung.

      Nun könnte man noch zumindest die .ts-Dateien verwerten, aber die sind max. 2 GB groß, während die originalen .ts-Dateien teils deutlich größer waren. Es sind also nur Fragmente der ehemaligen Dateien.

      Die wiederhergestellten .ts-Dateien sind abpielbar und zeigen einen intakten Inhalt. Aber aufgrund der Fragmentierung würde das nur lohnen, wenn persönliche, unwiederbringliche Daten betroffen wären. Für Filme und Serien wird es wohl einfacher sein, auf die nächste Wiederholung zu warten.
      Schade - Arbeit umsonst, aber bei Licht betrachet natürlich kein Weltuntergang.

      Eine Bitte an die Macher von VTi: Vielleicht sollte man darüber nachdenken, das Kontextmenü der Aufnahmenliste zu "entschärfen", damit nicht Vollpfosten wie ich auf den ersten oder 2. Menüpunkt klicken und damit all ihre Daten ins Nirvana schicken. Ich denke "format c:" ist an dieser Stelle nicht wirklich notwendig und sinnvoll ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mikisb ()

    • willst du dich damit noch weiter beschäftigen?
      ext4magic sollte funktionieren.
      Ist ein wendig Tipparbeit - nicht ganz einfach - würde dir eine Anleitung schreiben
      Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und fördern ein genaueres Lesen
    • vielen Dank für das Angebot!!!!!
      Ich habe etwas entnervt aufgegeben und die Platte neu formatiert.
      Jetzt hoffe ich das erste Mal im Leben auf viele Wiederholungen im TV - das sollte an Weihnachten sicher erfüllt werden ;)